ERPAR
“EnergÃa renovable del Paraguay”
Die Ethanolfabrik, durch MEDA-Py studiert, gegründet und untersstützt.
Die Fabrik basiert auf einer Anfangsinversion von 6.700.000 US$ mit einem Produktionspotential von 50 000 Tonnen pro Tag.
3 000 Familien sollen durch ermöglichte Arbeitsplätze bevorteilt werden.
Im Moment ist man mit der Finanzierung im Prozess. An der Finanzierung erwartet man, unter anderem, eine Unterstützung des BID (International Developement Bank).
Hintergründe des Projektes:
- „Oelkrise ad eternum“ als Politikum
- Selbstversorgung die beste Alternative, auch fuer den Landesdevisenhaushalt
- Brennstoffsituation in Paraguay
- Moeglichkeiten fuer Alkoholproduktion in Paraguay
- Ethanolboom weltweit
- Umweltfreundlichkeit
- Sozioökonomische Auswirkung des Projektes
Das geplante Alko-Brennstoff-Projekt ist durchaus, sagen wir in erster Linie, als Geschäft gedacht. Allen Informationen und gegenwaertigen Voraussetzungen zufolge ist es ein gutes Geschäft, Ethanol als Brennstoff zu produzieren. Aber in diesem Fall geht es neben Geschaeft auch um den sozialen Effekt, den dieses Projekt bewirken will und soll.
Meda-Py ist darauf ausgerichtet, durch die Prommovierung und Installierung von Agroindustrieprojekten auch in besonderer Weise Arbeitsplätze und neue bessere Lebensperspektiven für die „Campesino-Bevölkerung“ der jeweiligen Projektzone zu beschaffen.
Die auf dem Land lebende Bevölkerung in Paraguay (geschaetzt auf 300 bis 400.000 Familien) durchgehend in armen bis extrem (weniger als 1 US$ Einkommen pro Tag) Verhältnissen lebt.
Hinzu kommt die Ambitionslosigkeit, der fehlende Wille zur Selbsthilfe und die Abhängigkeit dieser Leute von regionalen und nationalen politischen „patrones“. Diese Leute „besitzen“ in der Regel 5 bis 10 ha Land, manche auch etwas mehr. „Besitzen“, weil sie in sehr vielen Fällen nur drauf wohnen, ohne einen rechtmässigen Eigentumstitel zu haben.
Die ungeklärten Eigentumsverhältnissse sind ein zusätzlicher Faktor für ihre fehlende Initiative und Perspektive. Das wirtschaftlich rentable Projekt ERPAR beansprucht eine landwirtschaftliche Produktion von ca. 2.000 ha, deren Produktion garantiert zu guten und gerechten Preisen abgenommen wird und dadurch Wunder bewirken kann. Die beiden Codipsa-Projekte und DIRSSA sind lebendige Beispiele dafuer.

